Cool Runnings in Calgary

Calgary, Alberta: Natürlich habe ich nicht nur an der Ostküste Kanadas meine Zeit verbracht. Nach neun Monaten zog es mich in die Olympiastadt Calgary. 130807 09Trotz mehrfachen Überlgegens ob ich jetzt die Strecke trampen soll, habe ich mich schlussendlich dafür entschieden den Flieger zu nehmen. Dies war zwar teurer als das Ticket von Frankfurt nach Toronto, aber ich hab es auch erst drei Tage vorher gebucht. Eine Buslinie von St. Johns zum Flughafen gab es leider nicht, bzw. hielt diese 6 Kilometer vor dem Ziel, und einen solchen Marsch wollte ich mir mit knapp 30 kg Gepäck dann doch nicht geben. Also habe ich mir ganz dekadent ein Taxi kommen lassen. Vom Flug habe ich relativ wenig mitbekommen, da ich in einem Anfall geistiger Umnachtung, vor diesem nicht geschlafen hatte – und es ging los um 8:35 Uhr in der Früh.
130806 30 CalgaryMit einer Zeitverschiebung von einigen Stunden kam ich um 11:16 Uhr Ortszeit in Calgary an. Anhand von Instruktionen, die mir mein Couchsurfinghost David zukommen lassen hat, machte ich mich auf durch den Grossstadtdschungel. Nach mehreren Wochen Neufundland kam dies einem Kulturschock gleich. Gesagt, getan, eine knappe Stunde später stand ich vor dem schwarz gestrichenen Haus – alles Metalfans, sogar die Nachbarn. Ich wurde herzlich begrüsst und zum abendlichen BBQ eingeladen. Hierbei bekam ich einen weiteren, wenn auch positiven Schock. Im Liquorstore (Schnapsladen) gab es eine Kiste mit 24 Bierdosen Bowen Island für nur 24 C$. Selbst David war überrascht und kaufte eine Kiste mit den Worten „I take a box of beer for the evening“. Da liess ich mich nicht lange bitten „I´ll buy another one as well!“. Man versteht sich auf dieser Seite der Welt. 130807 16Aus den geplanten vier Tagen bei ihm, sind schlussendlich knapp 2 Wochen geworden, voll mit Camping, Siedler von Catan, Cool Runnings, BBQ´s, Pubcrawls  und tonnenweise guter Musik – vielen Dank für Turbonegro. Den obligatorischen Ausflug zur olympischen Bobbahn habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen. Allerdings waren erstaunlich wenig Touristen zu sehen, was mich dann doch ein wenig überrascht hat. Die ganze Anlage wirkte auf mich eher verlassen, ausser in der Canada´s Sports Hall of Fame, hier waren mehrere Schulklassen unterwegs.

Eric der Wikinger

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